Mittwoch, 22.05.2013

Suche im gesamten WDR Web

  • Tipps zur vergrößerten Ansicht
  • Alle WDR E-Mail Adressen von A bis Z
  • Alle WDR Sendungen von A bis Z
  • Inhaltsverzeichnis wdr.de
  • Hilfe
  • Audio


Hauptnavigation Funkhaus Europa


Partnersender


Banner


Sie befinden sich hier: > WDR.de > Watcha Clan


Künstlerlexikon Portrait

Watcha Clan

Herkunft: Frankreich
Watcha Clan; Rechte: Watcha Clan Bild vergrößern

Watcha Clan

vorgestellt am 04.02.08 in Funkhaus Europa

Livemitschnitt vom Watcha Clan Konzert am 14.02.07 im ZAKK Düsseldorf gesendet am 28.03.08 in World Live

Was den Katalanen ihre Ojos De Brujo, ist den Okzitanen ihr Watcha Clan. Der verrückte Mestizo- Haufen kommt aus Marseille, und hat damit die besten Voraussetzung für einen schrankenlosen Sound in der Tasche. Frankreichs zweitgrößte Metropole steht mit ihrer Nähe zum Maghreb im ständigen Wettbewerb mit Paris, wenn es um progressive multikulturelle Bands geht. Zumindest mit diesem 1997 gegründeten Sextett muss sich der Süden nicht vor der Kapitale verstecken: Wild und trotzdem sehr schlüssig werden hier Rap und Drum'n'Bass orientalisiert, Reggae, Ska und Dub mit Arabesken verzwirbelt, Balkanbläser und psychedelische Streicher gehören auch zum Inventar.

Auf der Fiesta des Suds wurden sie 1998 entdeckt, spielten auch beim Printemps de Bourges in der Liga der Entdeckungen. Nach einem ersten, im Eigenverlag zu CD gepressten Live-Eindruck aus dem Cabaret Rouge zogen sie sich erst mal auf die Insel La Réunion zurück, um an ihrem Sound zu feilen. Zurück in Marseille landeten die mediterranen Mestizen mit "Nomade A.K.A." einen ersten Aufreger zwischen Dub, trancegefärbtem Rock und Maghreb-Farben.

Hauptwerk der Marseillaiser ist das Werk "Le Bastion" aus dem Jahre 2006: Im Zentrum stehen die freche Stimme von Sista K. und der zwischen Ragga und Rap turnende Gesang Soupa Jus. Matt La Basse und Jah Rob liefern eine druckvolle Rhythmusabteilung, als Effektmeister herrscht Suprême Clem über das Pult. Und trotz aller Begeisterung fürs Elektronische mit programmierten Jungle-Beats und pumpendem Dub, kommen immer wieder handgemachte akustische Passagen, etwa mit Akkordeon und Gitarre, zum Zuge. Ein Live-Album spiegelt die unbändige Energie dieses gereiften Sounds wider. Bleibt die Frage nach dem Namen: "Watcha" ist nach Auffassung der Band ein Wort mit Esperanto-Charakter - im Jamaikanischen heißt es "Pass auf!", im Kongo bedeutet es, "der aus dem Feuer kommt" und auf der Isle of Wight grüßen sich die Leute angeblich mit einem herzhaften "Watcha!"


Discographie:

  • Live Au Cabaret Rouge (Active, 2001)
  • Nomades A.K.A. (Active, 2002)
  • Le Bastion (Mosaic, 2005)
  • Live Injection (Mosaic, 2006)
  • Diaspora Hi-Fi (Vai La Bott, 2008)

Jetzt im Programm

10.04 bis 12.00 Uhr
Süpermercado

Nico Aslanidis

Moderation:
Niko Aslanidis

HÖREN

PLAYLISTS


Ihr Musikwunsch

Café Mondial spielt Ihre Wünsche [mehr]


Veranstaltungen

Veranstaltungen; Rechte: WDR

Tamikrest

Do., 23. Mai 2013

Bremen [mehr]




Funkhaus Europa on stage - Rückblick


Die aktuellsten drei Künstler


Die aktuellsten drei Servicebeiträge



Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.