Mittwoch, 19.06.2013
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Lenine
Vorgestellt am 26.03.07 in Funkhaus Europa
Livemitschnitt vom Lenine Konzert am 01.04.07 im
Stadtgarten Köln gesendet am 29.06.07 in World Live
Als er Anfang der 1980er loslegt, da schlägt er mit ein paar Mitmusikern Ölfässer platt und brüllt dazu traditionelle Maracatú-Lieder- auch eine Art, Punk zu machen. Zehn Jahre später spielt er mit Brasiliens Sessionperkussionist Nr.1 Marcos Suzano, das Album "Olho De Peixe" ein, Unterstützung bei Chico Césars Unplugged-Livealbum folgt. Doch erst die CD "O Dia Em Que Faremos Contato" schlägt 1997 ein, ein Opus voll skurriler Lyrik, reduzierter Elektronik und einer unerhörten Mixtur aus Samba und nordestinischen Klängen - zu Recht gewinnt es brasilianische Pendant zum Grammy gleich zwei mal. Als Songwriter ist er da längst anerkannt, seine Lieder werden von Dionne Warwick, Gilberto Gil und Daniela Mercury gesungen.
Wie Chico César stammt Lenine aus dem Nordosten Brasiliens, und ebenso wie der ist Lenine ein großer Verehrer von Jackson do Pandeiro, der die Musik aus diesem Teil Brasiliens landesweit verbreitet und salonfähig gemacht hat. International wird man 1999 so richtig auf Lenine aufmerksam, als sein Album "Na Pressão" erscheint, auf dem sein einzigartiger, rhythmisch-funkiger Gitarrenstil ausgereift ist. Das Chaos hat sich aufgelöst, und doch ist sein Stil absolut einzigartig, die collagenhafte Kompositionsweise hat er beibehalten.
mit Lula Queiroga
mit Chico César:
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