Donnerstag, 20.06.2013

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Black Uhuru

Black Uhuru; Rechte: Black Uhuru Bild vergrößern

Black Uhuru

Gesendet am 12.01.02 in Funkhaus Europa Live

Ein Auftritt beim Rockpalast Festival im Oktober 1981 macht Black Uhuru über Nacht in Europa bekannt. Die beiden in Leder gekleideten Sänger Michael Rose und Duckie Simpson sowie die wie in Trance tanzende Sängerin Puma Jones begeistern das rock-verwöhnte Publikum. Ihr Sound ist härter, als man es von den meisten Reggae-Bands kennt. Bob Marley ist ein halbes Jahr vorher gestorben und viele erkennen in dem Vokal-Trio die Zukunft des Reggae.

Bereits 1974 gründet Duckie die Gruppe zusammen mit Don Carlos und Garth Dennis. Doch erst mit den Neuzugängen Michael Rose und der New Yorkerin Sandra "Puma" Jones, kommt fünf Jahre später der erhoffte Erfolg. Das geniale Rhythmus-Duo Sly & Robbie produziert ab 1979 die Platten des Trios. Die bis 1984 erscheinenden Alben, "Sensimilla", "Red", "Chill out" und "Anthem" gelten bis heute als wegweisend und beeinflussen unzählige moderne Dub-Produktionen.

Nach dem Gewinn des ersten Grammys einer Reggae-Band und auf dem Höhepunkt des Erfolgs verläßt Michael Rose 1984 die Gruppe. Ende der 80er Jahre nimmt Black Uhuru noch zwei ordentliche Alben mit Junior Reid als Lead-Sänger auf. Die an Krebs erkrankte Puma Jones verläßt 1987 die Gruppe und stirbt im Januar 1990 in New York. Obwohl Duckie Simpson bis heute mit wechselnden Musikern unter dem Namen Black Uhuru tourt und Platten veröffentlicht, endet die große Zeit der Gruppe Ende der 80er Jahre. In den 90ern spielen Black Uhuru wieder einige Jahre in der Gründungsbesetzung zusammen. Ein Schwerpunkt bei den Konzerten bleiben allerdings alte Hits wie "Guess who's coming to dinner", "I love King Selassie" und "Sensimilla". Auch Michael Rose ist seit Beginn der 90er Jahre wieder musikalsich aktiv. Einige Black Uhuru Klassiker veröffentlicht er - aufgefrischt durch moderne Dancehall Sounds - auf seinen Solo-Alben.


Discographie:

  • Love Crisis (1977)
  • Showcase (1979)
  • Sensimilla (1980)
  • Black Sound of Freedom (1981)
  • Red (1981)
  • Chill out (1982)
  • Tear it up (live) (1982)
  • The Dub Factor (1983)
  • Anthem (1984)
  • Reggae Greats (1985)
  • Brutal (1986)
  • Positive (1987)
  • Positive dub (1987)
  • Live in New York City (1988)
  • Now (1990)
  • Now dub (1990)
  • Iron Storm (1991)
  • Iron Storm dub (1992)
  • One Love (1993)
  • Mystical Truth (1993)
  • Mystical Truth dub (1993)
  • Liberation: The Island Anthology (1993)
  • Love dub (1994)
  • Strongg (1994)
  • Strongg dub (1994)
  • RAS Potraits (1994)
  • Unification (1998)
  • Black Sounds of Freedom [Remixes] (1999 )
  • Ultimate Collection (2000)
  • Live 84' (2000)
  • Universal Masters Collection (2001)
  • Black Uhuru [Dressed to Kill] (2001)
  • 20th Century Masters (2002)

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14.04 bis 16.00 Uhr
Café Mondial

Hendrik Plaß

Moderation:
Hendrik Plaß

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