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Thema

20 Jahre Afrika Film Festival

Jenseits von Europa

Sendung vom 20. September 2012

Was als Filmwoche mit 21 Filmen aus sechs Ländern begann, entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem veritablen Filmfestival, das dieses Jahr 85 Filme aus 20 Ländern bietet und weit über Köln hinaus einen exzellenten Ruf genießt.

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de

Sebastian Filipowski im Gespräch mit Lutz Gräfe, Filmexperte

(20.09.12), 3'54


Alles begann vor 20 Jahren im Juni 1992. Damals zeigte die Gruppe "FilmInitiativ Köln e.V." ihr erstes Festival mit Filmen aus Afrika. Der Schwerpunkt lag auf den westafrikanischen Ländern - dort befand sich das Zentrum afrikanischen Filmschaffens.


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Welche Filme werden gezeigt?

Sebastian Filipowski im Gespräch mit Christa Aretz, FilmInitiativ Köln e.V.

(20.09.12), 3'33

Im aktuellen Programm finden sich auch jene Linien wieder, die die Gruppe in den letzten Jahren verfolgt hat: Die Rolle Afrikas und der gesamten "Dritten Welt" im Zweiten Weltkrieg oder die Umbrüche während und nach dem "Arabischen Frühling". Thematisch und formal so vielfältig wie das Filmschaffen zwischen Maghreb und dem neuen Südafrika präsentiert sich auch das Festival: Kurze und lange, Dokumentar- und Spielfilme sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm bilden die Basis für ein vielfältiges Erleben afrikanischer Kultur. Und daran besteht durchaus Interesse. So kamen zur Sommertour "Afrika goes Veedel", bei der man die Publikumslieblinge vergangener Festivals zeigte, über 2000 Zuschauer.


Eintauchen in afrikanische Kultur

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Zum Schluss noch ein kleiner Trost für alle, die jetzt nicht nach Köln fahren können. Mit "Call Me Kuchu" - einem Dokumentarfilm über die Situation Homosexueller in Uganda - kommt ein Film aus dem Programm regulär ins Kino. Und den ein oder anderen findet man bestimmt auch bei arte wieder, denn dort ist immer noch Raum - vor allem für afrikanische Kurzfilme.

Dank verstärkter Förderung konnte FilmInitiativ zudem elf neue Spiel- und Dokumentarfilme deutsch untertiteln, die demnächst auch in anderen Städten NRWs zu sehen sein werden; unter anderem in Aachen, Bonn und Dortmund; teils mit Anwesenheit der Filmemacher.

Wie auf jedem guten Festival gibt es natürlich auch in Köln die einzigartige Möglichkeit, den Filmachern zu begegnen und sich so ein ganz eigenes Bild von ihrer Lage und Motivation zu machen.
(Lutz Gräfe)





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