Serie
Wohnen, leben, mitbestimmen
Steigende Mieten sowie immer weniger Nutz- und Gestaltungsräume in den Städten treiben die Leute auf die Straße und bringen sie dazu, Gebäude zu besetzen - deutschlandweit. Wir schauen diese Woche auf Leerstand im Ruhrgebiet, Gentrifizierung in Berlin und weltweit auf Menschen, die das Leben in ihrer Stadt jetzt selbst in die Hand nehmen. [mehr]
Die Hochhausinvasoren von Caracas
Ursprünglich sollte der "Turm von David" ein Kreditinstitut beherbergen. Inzwischen haben ihn die "Chavistas" übernommen, Anhänger des linken Präsidenten Hugo Chávez. Die neuen Bewohner sind froh, dass sie den wild wuchernden Unterschichtenvierteln am Rande der venezolanischen Hauptstadt entkommen sind. [mehr]
Junge Griechen auf Wohnungssuche
Hierzulande gilt es als normal, als junger Erwachsener in die eigenen vier Wände zu ziehen. Doch andere Länder, andere Sitten: Schon vor der Krise haben viele junge Griechen noch mit 30 bei den Eltern gelebt. Neu ist allerdings, dass auch die, die dem "Hotel Mama" entfliehen wollten, häufig keine andere Wahl haben - zumindest, wenn sie in der Großstadt bleiben wollen. [mehr]
Protestcamp am Kottbusser Tor
Das Herz Kreuzbergs schlägt am Kottbusser Tor. Der Berliner Bezirk ist geprägt von einem multikulturellen Miteinander der Menschen die hier leben, und hat den liebevollen Beinamen "Little Istanbul". Das aber könnte bald der Vergangenheit angehören, denn die Mieten sind so rapide gestiegen, dass sich die Bewohner entschlossen haben auf die Straße zu gehen, um zu demonstrieren. Mit einem Camp, mitten am Kottbusser Tor. [mehr]
Vom Problembezirk zum In-Viertel
Was Großstädtern den kalten Gentrifizierungs-Angstschweiß auf die Stirn treibt, würde sich im Ruhrgebiet so mancher wünschen: Nicht nur die Kulturszene, sondern auch Politik und Wirtschaft hätten vermutlich wenig dagegen, wenn Künstler und Kreative verlotterte Ruhrgebiets-Straßenzüge aufwerten würden. [mehr]
Senioren besetzen Seniorentreff
Häuser zu besetzen ist in Berlin gang und gebe – und scheint keine Frage des Alters zu sein: Seit zwei Wochen geben acht Rentner ihren Freizeittreff in Pankow nicht mehr her. Ihre "Seniorenbegegnungsstätte" soll geschlossen werden – doch das lassen sich die beiden nicht gefallen. [mehr]
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