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Thementag

Back in the USSR

Zerfall der Sowjetunion - 20 Jahre danach
Soldaten vor dem Kreml; Rechte: dpa

Die Sowjetunion - ein Sechstel der Erde, das größte und mächtigste Imperium der Welt. Vor 20 Jahren ist sie von der Weltkarte verschwunden. Aber sie hat Spuren hinterlassen. Wir blicken zurück: Was ist von der UdSSR noch übrig geblieben?


Sowjetunion ist eines langsamen Todes gestorben: Zwei Jahre lang durften fast 300 Millionen von Sowjetbürgern mit gemischten Gefühlen zusehen, wie ihre Heimat auseinanderfiel: Erst die Perestrojka, dann die Unruhen, die Abspaltung der Republiken. Viele Verträge über Unabhängigkeit der neuen Staaten wurden unterschrieben. Am 21. Dezember 1991 wurde dann mit dem Vertrag von Almaty über die Gründung des GUS-Bundes die Auflösung der UdSSR besiegelt. Doch auch 20 Jahre danach lebt die Sowjetunion weiter.


Pop in der Sowjetunion

Edita Pjekha; Rechte:

Die Sowjetunion ist seit 20 Jahren Geschichte, aber was ist eigentlich mit der sowjetischen Unterhaltungsmusik. Durften Kommunisten tanzen? Gab es Popmusik in der Sowjetunion? Jazz? Chansons? Rock'n'Roll?


Feiertage und Weihnachten in der Sowjetunion

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Vivian Perkovic im Gespräch mit Katja Garmasch und Olga Kapustina

(21.12.11), 3'17

Religion war Opium für das Volk und religiöse Feiertage offiziell nicht gestattet. Dafür gab es ganz viele sozialistische Feiertage und Berufsfeiertage: Tag des Traktoristen, Tag der Telefonistinnen, Tag der Stahlkocher und sogar den Tag der Sachbearbeiter. Der wichtigste Feiertag jedoch ist das künstlich geschaffene Jolkafest am Silvestertag, das ist wie Weihnachten, Neujahr und Karneval in einem. Die Hauptperson beim Jolkafest ist Väterchen Frost (vergleichbar mit dem Weihnachtsmann), der gemeinsam mit seiner Enkelin Snegurotschka, Geschenke bringt.


Russische Lebensmittelläden

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Beitrag von Katja Garmasch und Olga Kapustina

(21.12.11), 2'22

Die Geschmäcker und Gerüche der realsozialistischen Lebensmittel, die von Minsk bis Magadan und von Tomsk bis Taschkent gleich waren, gibt es heute auch in Deutschland zu kaufen. Und die Nachfrage ist groß - vor allem in Städten, in denen viele Spätaussiedler aus Osteuropa und den ehemaligen Sowjetrepubliken wohnen. Katja und Olga haben sich auf den Weg nach Köln-Mülheim gemacht und mit dem "Krama Nr. 1" einen typisch russischen Lebensmittelladen gefunden, in dem noch der Verkäufer König ist.


Nostalgie nach Realsozialismus

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Vivian Perkovic im Gespräch mit Katja Garmasch und Olga Kapustina

(21.12.11), 4'58

Nostalgie nach Realsozialismus ist in der ehemaligen UdSSR allgegenwärtig: Lenin- und Stalinbüsten in den Cafes und Bars, Sowjetische Schlager im russischen Radio, 50er Design in den größten Einkaufszentren und Parks, und die guten alten Militärparaden auf dem Roten Platz. Aber auch im Internet - Foren und Seiten voll von Menschen Mitte 30, die in Sowjetunion aufwuchsen jetzt, nach Jahren von Chaos und Turbokapitalismus sich nach den Werten, Geschichten, Sounds, Gerüchen und Gegenständen ihrer Kindheit sehnen, die nicht mehr zu haben sind, weil ihre Heimat sich in der Luft auflöste.


Kindheit in der Sowjetunion

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Vivian Perkovic im Gespräch mit Katja Garmasch und Olga Kapustina

(21.12.11), 6'11

Die USSR war mehr als ein totalitärer Staatenbund und Versuchslabor für den Kommunismus-Bau. Sie hat Generationen von Menschen geprägt, wurde für sie zur Heimat, einem Lebensgefühl und der Mentalität, die in den Köpfen ihrer Kinder weiterlebt. Kinder, die überall in der Welt verstreut sind. Zwei von ihnen - Olga Kapustina aus Belarus und Katja Garmasch aus Usbekistan begeben sich auf die Spuren ihrer Heimat und erzählen in Cosmo über die sorglose sozialistische Kindheit und ihre Jugendhelden.



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