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Mario-Nopoly
Sendung vom 27. Januar 2012
Brettspiele an der Konsole sind so eine Sache: Geht es nur ums Würfeln um ein Feld weiter zu ziehen, wird es schnell langweilig. Da muss schon etwas Action her. Zum Beispiel in Form abwechslungsreicher Mini-Spiele. "Straßen des Glücks" hat das - und noch einiges mehr.
Anna-Bianca Krause im Gespräch mit Tom Westerholt, Spieleexperte
(27.01.12), 3'15
"Straßen des Glücks" für Nintendo-Wii ist eine Art Wirtschaftssimulation im Brettspiel-Stil. Ähnlichkeiten zum Klassiker "Monopoly" sind nicht ausgeschlossen. Per Würfel jagen bis zu vier Spieler durch eines von über 18 Brettspiel-Szenarien, die in bekannten Nintendo-Welten angesiedelt sind, wie etwa "Super Mario Galaxy" oder "Dragon Quest VIII". Dabei schlüpfen die Spieler in die Rolle eines von 26 populäreren Nintendo-Charaktern, oder spielen als selbst designte Figur, "Mii" genannt. Und dann geht es dem großen Geld hinterher.
Wie beim großen Momopoly gibt es jede Menge Spielfelder, die gleichzeitig Aktionsfelder sind. Befindet sich auf ihnen ein Shop, so kann man diesen kaufen. Entweder für den angezeigten Preis, so lange er noch frei ist, hat ihn bereits ein anderer Spieler gekauft, muss man das Sechsfache für eine feindliche Übernahme hinblättern. Würfelt sich ein anderer Spieler dann auf ein Feld, auf dem einem der entsprechende Shop gehört, muss dieser Spieler dafür zahlen. Allerdings kommt hier noch einiges mehr an Spielvarianten hinzu: Man kann in die eigenen Shops investieren und damit die Kurse an der Börse in die Höhe treiben. Der Kurs für das Spiel selbst ist mit um 40 Euro eher fair als zu hoch gehandelt.
Auch im Spiel selbst kann man aktiv Aktien an der Börse handeln und jede Menge gesammelte Ereigniskarten ausspielen. Aber Vorsicht: Stets muss der potentielle Gewinn mit dem möglichen Risiko abgewogen werden. Unterschiedliche Spielmodi für Anfänger und Börsenhaie sorgen für unterschiedliche Herausforderungen. Innerhalb des Spiels bringen dann zahlreiche Mini-Games, wie zum Beispiel "Darts", die nötige Abwechslung. Und wer wissen will, was die Welt kostet, der tritt online über die Nintendo Wi-Fi-Connection gegen bis zu drei Konkurrenten an. Damit wären wir auch schon beim einzigen Nachteil des Spiels: Ganz allein an der Konsole, macht es fast genauso wenig Spaß, wie ein Brettspiel im Singlemodus zu spielen.
(Tom Westerholt)
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