Samstag, 25.05.2013
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Was guckst du?
Virale Videos sind tatsächlich wie Viren: ziemlich ansteckend. Wenn man sie bei Facebook verpasst hat, erzählt einem spätestens der Kollege in der nächsten Kaffeepause davon. Funkhaus Europa-Reporterin Emily Thomey klärt uns darüber auf, welche Videos sich warum so schnell verbreiten, und hat die besten One-Hit-Web-Wonders im Gepäck.
A Conversation With My 12 Year Old Self Der Urheber Jeremiah McDonald ist ein völlig Unbekannter. Er hat auch keinen großen Konzern hinter sich, der das Video beworben hat. Trotzdem hat er in den letzten fünf Tagen über fünf Millionen Klicks für seine Reise in die Vergangenheit bekommen. Was ist das Rezept von solchen viralen Videos?
Kevin Allocca, Trend Manager von Youtube schaut nicht nur professionell Videos, er hat auch eine Erklärung für diese One-Hit-Web-Wonders.
Nyan Cat 100 HOURS Ein absoluter Klassiker der Netzwelt Hit-Maschine ist die Nyan Cat. Es gibt eine Version für jeden Geschmack: japanisch, mexikanisch, old school, im Drei-Stunden-Loop, zehn Stunden oder gleich 100 Stunden. Alleine die 100-Stunden-Version hat derzeit unglaubliche zehn Millionen Klicks. Verrückte Welt! Aber auch eine unglaubliche kreative Welt. Doch bei 48 Stunden Videomaterial, welches täglich alleine bei Youtube hochgeladen wird, schaffen es nur die wirklich unerwarteten, außergewöhnlichen, verrückten, lustigen oder süßen Videos zum Hit.
Erlebnis ErdeDie Unmengen an Katzen-, Hunde- und Hamsterbilder funktionieren nicht nur gut im Netz, sondern auch im Fernsehen. Unglaublich aber wahr, und da wären wir auch schon beim nächsten Thema im SüperFlimmern. Wir picken in dieser neuen Rubrik für euch die Perlen unten den bewegten Bildern aus dem Netz. Tierfilme sind immer wieder Quotenbringer und Exportschlager.
In der ARD gibt es beispielsweise eine Dokumentarfilm-Reihe names Erlebnis Erde, die im Durchschnitt über 3,4 Millionen Menschen sehen. Auch wenn wir vielleicht bei guten TV-Serien international hoffnungslos hinterher hinken, sind wir bei Tierfilmen so gut wie beispielsweise die BBC. Dabei sind Tierfilme ein richtig hartes Geschäft. Selbstausbeutung ist der Standard, damit die seltenen Aufnahmen entstehen können. So müssen Tierfilmer wie Peter Drechmann sich morgens um fünf Uhr schon mal in die Nähe eines Kadavers legen, damit sie Wölfe oder Bären filmen können. In seiner aktuellen Doku hat er die Riesen der Wildnis gefilmt: Elefanten.
Einen ewigen Platz in der Bestenliste unserer Autorin Emily Thomey hat folgender Song sicher: "Pink Fluffy Unicorns Dancing On Rainbows" von einem Künstler namens Songs to wear Jeans to.
(Emily Thomey)
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