Freitag, 12.03.2010
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Rezepte: Gaeng Keaw Wahn
In Thailands Straßen, findet man an fast jeder Ecke kleine, mobile Garküchen. Egal ob gebackene Bananen oder gebratene Nudeln, hier bekommt man fast alles. Essen in den Garküchen ist ganz sicher ein Erlebnis.
Zutaten
Zutaten (grüne Currypaste)
Zubereitung Currypaste
Damit ein Thai Curry echt schmeckt, sollte die Currypaste zu
Hause frisch hergestellt werden. Sie ist gekauften Currypasten um
Längen überlegen. Am besten eignet sich dafür ein Steinmörser mit
Stößel. Gibt es in jedem guten Asia Laden für ca. 15 EUR.
Bei allen Varianten ist die Vorgehensweise dieselbe. Man beginnt
mit der härtesten Zutat und gibt dann nacheinander alle weiteren
Zutaten hinzu. Den Anfang machen Pfeffer, gerösteter Koriander und
gerösteter Kreuzkümmel, dann die Chilischoten, dann nach und nach
alle anderen Zutaten.
Wer keinen Stössel hat, kann auch mit einem Stabmixer alle Zutaten
zu einer Paste verrühren. Falls die Paste zu fest ist, einen
weiteren Esslöffel Wasser zufügen.
Zubereitung Huhn
Hähnchenbrustfilet in dünne Scheiben schneiden. Etwa 2-3 Stunden vor der Zubereitung das Geflügel mit Sojasoße und Zucker marinieren. Danach das Fleisch anbraten und beiseitestellen. Das Gemüse ebenfalls kurz anbraten. Dann die Kokosmilch erhitzen (nicht kochen!) und die Currypaste einrühren. Etwas Garnelenpaste dazu. Noch eine Tasse heißes Wasser beigeben, aufkochen, dann das Gemüse und das Fleisch wieder zugeben. Etwa 5-10 Minuten leicht köcheln lassen und mit Fischsauce, Zitrone, Basilikum, Koriander, Zucker und Salz abschmecken.
Nicht benötigte Reste von Currypaste lassen sich in
Klarsichtfolie eingewickelt und/oder in ein dicht schließendes
Gefäß gepackt im Kühlschrank gut 2-3 Wochen aufbewahren. Wichtig
ist dabei, dass keine Zwiebeln mit verarbeitet werden. Diese kann
man getrost später bei der Zubereitung eines Gerichtes dazu
geben.
Die Chilimenge in einer Currypaste ist variabel und hängt von 3
Faktoren ab: erstens von der Art Curry, die gemacht wird, zweitens
von den anderen verwendeten Zutaten und drittens von dem
gewünschten Schärfegrad.
Die Farbe der Chiliarten ist auch eine wichtige Eigenschaft von
Currys. Es geht nicht nur um den Unterscheid zwischen frischen
grünen und roten Chilies, sondern auch um den zwischen den
getrockneten langen roten Chilies. Man nimmt die dunklen, fast
violetten für intensiv rote Currys, grüne Vogelaugenchilies werden
für grüne Currypasten verwendet und die mit einer helleren Farbe
für saure orangefarbene und gelbe Currys. In gelbe Currys wird
zudem frisches Kurkuma verwendet. Auf gar keinen Fall Kurkumapulver
als Ersatz nehmen. Durch das Pulver wird die Paste eher muffig.
AutorIn: Christoph Voigt
Mahlzeit zum Nachhören: Thailändische Küche - Gaeng Keaw WahnDer WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.