Donnerstag, 23.05.2013
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Gräber von Berühmtheiten
Sendung vom 16. Juli 2012
Das Grab von Jim Morrison lockt bis heute Althippies und Neofans an. Der Pariser Friedhof Père Lachaise ist an vierter Stelle der von Touristen besuchten Sehenswürdigkeiten. Aber es gibt auch noch andere Friedhöfe in Frankreich, die einen Besuch wert sind.
Gespräch mit Martina Zimmermann, Funkhaus Europa-Reporterin
(16.07.12), 9'23
In Auvers sur Oise, 30 Kilometer von Paris entfernt, verbrachte der holländische Maler Vincent van Gogh die letzten 70 Tage seines Lebens. Er malte dort 80 Bilder, die produktivste Zeit seines Lebens. Heute sind seine Werke Millionen wert. Zu Lebzeiten verkaufte er allerdings nur ein einziges.
Arm wie er gelebt hat liegt er auch begraben. Sein Grab ist einfach mit Efeu bedeckt. In dem Ort kann der Besucher noch heute die Originalmotive gucken, die van Gogh gemalt hat, Rathaus, Kathedrale und auch Landschaften. Schilder mit dem entsprechenden Gemälde stehen an rund 30 Stellen, an denen van Gogh einst mit seiner Palette saß.
Im südfranzösischen Sète steht das Grab von Georges Brassens. Der berühmte Chansonnier wurde in Sète geboren, brach aber mit 18 aus dem Mief der Provinz nach Paris auf, wo er ab 1952 berühmt wurde.
Noch heute gilt er als Vorbild für junge Musiker, ob sie Chanson, Jazz, Weltmusik oder Hiphop machen. In Sète steht auch ein Museum, das Brassens gewidmet ist und es finden Musikfestivals statt.
(Martina Zimmermann)
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