Freitag, 30.07.2010

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Piazza| Serie

Mo. bis So. 12.00 - 14.00 Uhr

Alltag als Flüchtling

Reportagen aus dem Leben von Flüchtlingen in Afrika

Eine Frau aus einem Flüchtlingslager in Dafur schaut über eine Lehmmauer; Rechte: dpa

Pirogenfischer im Senegal

Menschen am Strand im Senegal; im Vordergrund der Bug einer Piroge; Rechte: dpa

Der Klimagipfel in Kopenhagen hat daran erinnert, daß in der Zukunft Hunderttausende von Klimaflüchtlingen zu erwarten sind. Doch schon heute wagen junge Senegalesen auf Pirogen die gefährliche Überfahrt nach Europa! Daran ändern die Polizeikontrollen mit europäischer Hilfe nur bedingt etwas.

  • Audio: Pirogenfischer im Senegal
    Piazza (29.01.10), 3'24

Ein Visum zählt mehr als ein Unizeugnis

Illegale Migranten aus Ägypten

Boot mit Flüchtlingen aus Afrika; Rechte: dpa

In der Oase Fayoum, südlich von Kairo, gibt es kaum einen jungen Mann, der nicht sein Glück in Italien versucht. Viele werden zurückgeschickt, andere schaffen es und finden tatsächlich Arbeit. Und einige ertrinken bei der Überfahrt. Doch trotz aller Gefahren verführen die protzigen Häuser und Autos derer, die es geschafft haben, immer neue Jugendliche, die gefährliche Reise ins Ungewisse zu riskieren.


Geschlossene Gesellschaft

Im Maghreb steigt der Frust auf die EU

In Meknes sitzen Männer auf einer Mauer; Rechte: dpa

Die Europäische Union gibt sich dem Maghreb gegenüber in der Einwanderungspolitik restriktiv: Jeder, der in die EU einreisen will - ob als Tourist, längerfristiger Besucher oder Familiennachzügler - muss ein aufwändiges Genehmigungsverfahren durchlaufen. Viele Marokkaner nehmen dieses Verfahren als ungerecht und unwürdig wahr.

  • Audio: Geschlossene Gesellschaft
    Piazza (26.01.10), 3'42

Geld aus Übersee

Aufbauhilfe für Kenia

Vor einem Laden in Eldorado in Kenia spielt ein Kind; Rechte: dpa

Kenianer, die in Europa oder den USA leben, schicken jedes Jahr große Summen zurück in ihr Heimatland. Allein die offiziellen Transfers liegen bei etwa 600 Millionen Dollar - und das dürfte nur ein Teil sein. Mit Geld aus Deutschland werden in Kenia Häuser gebaut und Schulausbildungen finanziert. Gerade junge Menschen wünschen sich, ihre Familien einmal so unterstützen zu können. Im Goethe-Institut in Nairobi melden sich jährlich rund 1.500 Teilnehmer für Sprachkurse an - um den Traum vom guten Verdienst im Ausland wahr zu machen.

  • Audio: Geld aus Übersee
    Cosmo (25.01.10), 3'36


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Montage: Satellit und Radiogerät; Rechte: ARD

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