Freitag, 30.07.2010

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Funkhaus Europa Thema

 

Internationale Wochen gegen Rassismus

15.-28. März 2010

Eine weiße Hand bedroht einen Schwarzen; Rechte: dpa

Funkhaus Europa nimmt die Internationalen Wochen gegen Rassismus zum Anlass zu fragen, wie es europaweit um den Rassismus bestellt ist. Täglich sendet Funkhaus Europa daher Reportagen und Gespräche zum Thema.


Rassismus in der Türkei

Der Topkapi-Palast in Istanbul; Rechte: dpa

Die Araber haben in der Türkei einen schweren Stand - trotz der gemeinsamen Religionszugehörigkeit: Für viele Türken essen die Araber nur mit den Händen, sie sind schmutzig und sie haben die Türken während des ersten Weltkriegs "verraten". Auch in der Alltagssprache kommen die Araber nicht gut weg. Doch dieses Bild ändert sich in den letzten Jahren.

  • Audio: Rassismus in der Türkei
    Beitrag von Mehmet Uksul
    Piazza (22.03.10), 4'12

Rassismus im Fußballstadion

Fussballspieler stehen hinter einem Transparent auf dem steht "Gegen Rassismuss"; Rechte: dpa

Auch die Fußballstadien bleiben vom Rassismus nicht verschont. In Spanien wurde der Kameruner Samuel Eto'o Jahre lang angepöbelt. In Italien heißt das neueste Opfer der Rassisten: Mario Balotelli, ein italienischer Fußballspieler ghanaischer Herkunft. Auch in Deutschland, insbesondere in den niedrigeren Ligen, werden nicht selten die Spieler mit dunklen Hautfarben beschimpft und beleidigt.

  • Audio: Rassismus im Fußballstadion
    Gespräch mit Prof. Gunter A. Pilz, Vorsitzender der DFB-Arbeitsgruppe "Für Anerkennung und Toleranz, gegen Rassismus und Diskriminierung"
    Piazza (19.03.10), 5'42

Rassismus in Schweden

Menschen unter einem Baum in einer Einkaufsstraße; Rechte: dpa

Einwanderer haben oftmals allein wegen ihres ausländisch klingenden Namens schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ein Weg aus der Misere raus zu kommen: Die Namensänderung. Jährlich stellen über sieben Tausend Personen einen Antrag auf Namensänderung.

  • Audio: Rassismus in Schweden
    Beitrag von Liv Heidbüchel
    Piazza (18.03.10), 3'09

Rassismus in den Niederlanden

Geert Wilders bei der Kommunalwahl in den Niederlanden ; Rechte: dpa

60 Jahre lang dachten die Niederländer, sie seien ein Land, in dem Rassismus nicht existiert. Kürzlich schnitt der Rechtspopulist, Geert Wilder, bei der Kommunalwahl extrem gut ab. Nun fürchten ihn alle für die bevorstehende Parlamentswahl. Die Islamfeindlichkeit richtet sich vor allem gegen Marokkaner. Ist Wilders "Partei für die Freiheit" rassistisch?

  • Audio: Rassismus in den Niederlanden
    Beitrag von Annette Birschel
    Piazza (17.03.10), 3'38

Rassismus in Spanien

Zwei spanische Polizisten in einer Einkaufsstraße; Rechte: dpa

In Spanien werden Polizeibeamte angehalten, bei ihren Streifen besonders sogenannte 'Papierlose' festzunehmen. Damit nötigen die Vorgesetzten die Beamten zum Rassismus und Gesetzesverstoß, sagen Menschenrechtsgruppen und Juristen. Besonders häufig werden Schwarze in Spanien kontrolliert.

  • Audio: Rassismus in Spanien
    Beitrag von Hans-Günther Kellner
    Piazza (16.03.10), 3'36


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Montage: Satellit und Radiogerät; Rechte: ARD

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