Dienstag, 09.02.2010

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Europawahl 2009

 

Europa hat gewählt

Schlappe für die Volksparteien in Deutschland

Das Europaparlament in Straßburg; Rechte: dpa

Europa hat gewählt: Vor allem die SPD konnte ihre gesteckten Ziele nicht erreichen. SPD-Chef Müntefering hat das Abschneiden der Sozialdemokraten bei der Europawahl als enttäuschend bezeichnet. Zwar muss auch die Union mit einem Verlust von 6,6 Prozent der Stimmen leben, bleibt aber mit Abstand stärkste Kraft. FDP-Chef Westerwelle feiert denErfolg der Liberalen.


Europawahl 2009

7. Juni 2009

Symbolbild Europawahl; Rechte: dpa

Am 7. Juni wird in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein neues Parlament gewählt. Vielen Bürgern erscheint die EU noch immer fremd und fern. Dabei werden mehr als zwei Drittel der Gesetze, die in Deutschland gelten, von der EU gemacht.


Wir widerlegen Vorurteile

Männeken Pis in Brüssel; Rechte: dpa

Heute:
Die EU gefährdet unsere Arbeitsplätze, weil die ganzen Billigarbeiter rüberkommen.


Die Rechte auf dem Vormarsch?

Rechtspopulisten triumphieren in den Niederlanden

Geert Wilders, Vorsitzender der rechtspopulistischen

In den Niederlanden triumphierten die Rechten bei der Europawahl. Die rechtspopulistische Partei für Freiheit (PVV) von Geert Wilders wurde nach inoffiziellen Ergebnissen zweitstärkste politische Kraft des Landes. Geben die Niederlande, die einst als besonders liberal und europafreundlich galten, mit ihrem politischen Rechtsruck einen Trend bei der Europawahl vor? Ein Gespräch mit Wolfgang Kapust über allgemeine EU-Abneigung, Ausländerfeindlichkeit und nationalistische Strömungen im Wahlkampf.


Start der Europawahl

Wahl in Großbritannien und den Niederlanden

Ein Mann geht  an einem Wahlplakat vorbei; Rechte: dpa

In Großbritannien und den Niederlanden beginnt heute die Europawahl. Wie die Wahl abläuft und was in den nächsten Tagen passieren wird, berichten Korrespondenten für Funkhaus Europa.

  • Audio: Kommunal- und Europawahl in Großbritannien
    Gespräch mit Torsten Huhn, Journalist
    Cosmo (05.06.09), 4'00
  • Audio: Europawahlergebnis in den Niederlande
    Gespräch mit Annette Birschel, Journalistin
    Cosmo (05.06.09), 3'51
  • Audio: Start der Europawahl
    Gespräch mit Katrin Brand, Korrespondentin in Brüssel
    Cosmo (04.06.09), 2'40
  • Audio: Europawahl in Großbritannien
    Gespräch mit Thorsten Huhn, Korrespondentin in London
    Cosmo (04.06.09), 2'54

Erstwählerin sucht Partei

Der Wahl-O-Mat; Rechte: Bundeszentrale für Politische Bildung, Screenshot

Wie das Internet bei der Europawahl-Entscheidung hilft. Um junge Menschen für die Europawahl zu begeistern, setzen die Parteien auf Wahlwerbung im Internet. Wahl-O-Maten helfen, die passende Partei zu finden. Welche Seiten sind wirklich nützlich? Wir haben eine Erstwählerin beim Surfen begleitet.

  • Audio: Erstwählerin sucht Partei
    Cosmo (04.06.09), 3'34
  • WWW: : Wahl-O-Mat
    Wahltool der Bundeszentrale für politische Bildung

Türkischstämmige Erstwähler

Wahlbreife für die Europawahl; Rechte: dpa

Wenn am 7. Juni das Europäische Parlament neu gewählt wird, dürfen in Deutschland etwa 700.000 eingebürgerte türkische Einwanderer ihre Stimme abgeben.


Europawahl im Internet

Aufgeklappter Laptop; Rechte: dpa

Die EU-Kommission rührt auch im Internet die Werbetrommel für die Europawahl - Besonders Jugendliche sollen per Facebook und Twitter zur Teilnahme an der Wahl bewegt werden - Aber bewegt sie das wirklich? Was ist im Netz ein paar Tage vor der Europawahl los?

  • Audio: Europawahl im Internet
    Cosmo (02.06.09), 3'32

Interesse an der Wahl?

Europawahl 2009 - WDR-Runde der Spitzenkandidaten

Mehr als 700 Abgeordnete sitzen im Europaparlament, doch kaum einer kennt sie. Wie groß das Interesse an der Europawahl ist, Shanli Anwar hat sich umgehört.

  • Audio: Interesse an der Wahl?
    Cosmo (29.05.09), 2'58

Europawahl boykottieren?

Das Europaparlament; Rechte: dpa

Welche guten Gründe gibt es die Europawahl zu boykottieren? Welche sprechen für eine Teilnahme an der Wahl?

  • Audio: Europawahl boykottieren?
    Gespräch mit Daniela Weingärtner, Brüssel-Korrespondentin der taz
    Piazza (28.05.09), 3'43

Europawahl in der Schule

Schüler hören im Unterricht zu ; Rechte: dpa

"Damit habe ich doch nichts zu tun, dass betrifft mich vielleicht wenn ich achtzehn bin", meint eine Schülerin im Politikunterricht. Weit gefehlt, Europa betrifft alle, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Die meisten Schüler sind jedoch recht skeptisch gegenüber Europa.

  • Audio: Europawahl in der Schule
    Cosmo (28.05.09), 3'16

"Europa" ein Thema im Wahlkampf?

Europa nur auf den Plakaten - Logo der Europawahl; Rechte: dpa

Die Wahl zum Europaparlament steht vor der Tür und doch wird in Deutschland kaum über Themen gesprochen, die auch Europa betreffen. Wie aber sieht es bei unseren Nachbarn aus?


Porträt

Nicht-deutsche Kandidaten

Collage: Alexander Alvaro und  Kadriye Karci; Rechte:  Webseite Alexander Alvaro und Webseite Die Linke / WDR

Zu den EU-Wahlen sind in Deutschland mehr als 1700 Kandidaten zugelassen, aus denen am 7. Juni 99 Europaabgeordnete gewählt werden. Rund 50 von ihnen haben einen sogenannten Einwanderungshintergrund. Zwei davon stellt Funkhaus Europa Reporter Ioannis Skouras vor: Alexander Alvaro aus Düsseldorf FDP, der schon im Europäischen Parlament sitzt und Kadriye Karci aus Berlin, die für die LINKE kandidiert.

  • Audio: Nicht-deutsche Kandidaten
    Cosmo (27.05.09), 3'52

Porträt

Krisztina Morvai

Kandidatin der ungarischen Jobbik

In Ungarn tritt die Juristin und Feministin Krisztina Morvai für die rechtsextreme Partei "Jobbik" an. Sie setzt sich angeblich für Menschenrechte und ein transparenteres Brüssel ein, das den "Menschen" diene und nicht dem Kapital. Doch in Ungarn steht "Jobbik" vor allem für Hetze gegen Minderheiten wie Roma und Juden. Die "Ungarische Garde", die seit zwei Jahren für Negativ-Schlagzeilen sorgt, ist ihre Parteiarmee.


EU-Skepsis in Schweden

Hand an einer Wahlurne; Rechte: dpa

Bei der Europawahl vor fünf Jahren taten sich die Schweden mit der niedrigsten Wahlbeteiligung der Union hervor: 38 Prozent der Wahlberechtigten rafften sich zum Urnengang auf, der EU-Durchschnitt lag bei 46 Prozent. Für die Wahl am 7. Juni sagen erste Umfragen voraus, dass nur jeder Dritte ein Wahllokal betreten will. Die Berichterstattung in den Medien jedoch ist groß wie nie.


Lobbyisten?
Gibt`s hier nicht!

Frau steht vor einem Magritte Gemälde in Brüssel; Rechte: dpa

Lobbyisten haben in Brüssel und Straßburg Zugang zu allen Büros und Sitzungen. Mal werden sie als Experten durchaus geschätzt, mal als Interessenvertreter bekämpft. Besonders umkämpft ist der Bereich "Tabak"


Berlusconi überall

Silvio Berlusconi; Rechte: dpa

Die Wahl wir ein Plebiszit über Berlusconis Regierung sein und er steht blendend da. Berlusconi hat sich in allen fünf Großregionen, in denen Italien für die Europawahl aufgeteilt ist, als Spitzenkandidat aufstellen lassen. Das ist in Italien bei vielen Parteien bisher üblich gewesen - nach der Wahl danken die Politiker ab und übergeben den Posten an die Nonames auf der Liste.

  • Audio: Berlusconi überall
    Piazza (25.05.09), 3'22

Europawahl 2009

Weiterführende Informationen

Symbolbild Europawahl; Rechte: dpa

Weiterführende Informationen zur Europawahl 2009



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Montage: Satellit und Radiogerät; Rechte: ARD

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