Europa hat gewählt
Schlappe für die Volksparteien in Deutschland
Europa hat gewählt: Vor allem die SPD konnte ihre
gesteckten Ziele nicht erreichen. SPD-Chef Müntefering hat das
Abschneiden der Sozialdemokraten bei der Europawahl als
enttäuschend bezeichnet. Zwar muss auch die Union mit einem Verlust
von 6,6 Prozent der Stimmen leben, bleibt aber mit Abstand stärkste
Kraft. FDP-Chef Westerwelle feiert denErfolg der
Liberalen.
Das SPD-Debakel
Gespräch mit Ismael Ertug, SPD-Abgeordneter
Piazza (08.06.09), 4'20
Rechte Parteien auf dem Vormarsch?
Gespräch mit Britta Schellenberg, Politologin
Piazza (08.06.09), 4'33
Europawahl: Italien, England und Ungarn
Piazza (08.06.09), 3'03
Kommentar zur Europawahl
Cosmo (08.06.09), 3'06
Europawahl gelaufen - und nun?
Gespräch mit Katrin Brand, Journalistin
Cosmo (08.06.09), 4'00
Die Ergebnisse der Europawahl
Gespräch mit Ioannis Skouras, Journalist
Cosmo (08.06.09), 4'13
Reaktionen zum Wahlausgang in Deutschland
Gespräch mit Gerd Depenbrock, Leiter der Hörfunkstudios Berlin
Cosmo (08.06.09), 4'07
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Aktuelle Ergebnisse der Europawahl 2009
tagesschau.de
Europawahl 2009
7. Juni 2009
Am 7. Juni wird in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen
Union ein neues Parlament gewählt. Vielen Bürgern erscheint die EU
noch immer fremd und fern. Dabei werden mehr als zwei Drittel der
Gesetze, die in Deutschland gelten, von der EU gemacht.
Wir widerlegen Vorurteile
Heute:
Die EU gefährdet unsere Arbeitsplätze, weil die ganzen
Billigarbeiter rüberkommen.
Die EU gefährdet unsere Arbeitsplätze, weil die ganzen Billigarbeiter rüberkommen.
Piazza (06.06.09), 2'18
Die EU ist viel zu schnell gewachsen!
Piazza (05.06.09), 2'52
Was sie in Brüssel entscheiden geht mich sowieso nichts an!
Piazza (04.06.09), 2'49
Das Geld kommt nie dorthin, wo es soll,sondern versickert in dunklen Kanälen!
Piazza (03.06.09), 2'52
Die EU hat so viele Staaten, dass sie nichts mehr gemeinsam entscheiden kann!
Piazza (02.06.09), 2'54
Deutschland zahlt ja nur ein!
Piazza (01.06.09), 2'52
Die Rechte auf dem Vormarsch?
Rechtspopulisten triumphieren in den Niederlanden
In den Niederlanden triumphierten die Rechten bei der Europawahl.
Die rechtspopulistische Partei für Freiheit (PVV) von Geert Wilders
wurde nach inoffiziellen Ergebnissen zweitstärkste politische Kraft
des Landes. Geben die Niederlande, die einst als besonders liberal
und europafreundlich galten, mit ihrem politischen Rechtsruck einen
Trend bei der Europawahl vor? Ein Gespräch mit Wolfgang Kapust über
allgemeine EU-Abneigung, Ausländerfeindlichkeit und
nationalistische Strömungen im Wahlkampf.
Start der Europawahl
Wahl in Großbritannien und den Niederlanden
In Großbritannien und den Niederlanden beginnt heute die
Europawahl. Wie die Wahl abläuft und was in den nächsten Tagen
passieren wird, berichten Korrespondenten für Funkhaus Europa.
Erstwählerin sucht Partei
Wie das Internet bei der Europawahl-Entscheidung hilft. Um junge
Menschen für die Europawahl zu begeistern, setzen die Parteien auf
Wahlwerbung im Internet. Wahl-O-Maten helfen, die passende Partei
zu finden. Welche Seiten sind wirklich nützlich? Wir haben eine
Erstwählerin beim Surfen begleitet.
Türkischstämmige Erstwähler
Wenn am 7. Juni das Europäische Parlament neu gewählt wird, dürfen
in Deutschland etwa 700.000 eingebürgerte türkische Einwanderer
ihre Stimme abgeben.
Europawahl im Internet
Die EU-Kommission rührt auch im Internet die Werbetrommel für die
Europawahl - Besonders Jugendliche sollen per Facebook und Twitter
zur Teilnahme an der Wahl bewegt werden - Aber bewegt sie das
wirklich? Was ist im Netz ein paar Tage vor der Europawahl los?
Interesse an der Wahl?
Mehr als 700 Abgeordnete sitzen im Europaparlament, doch kaum
einer kennt sie. Wie groß das Interesse an der Europawahl ist,
Shanli Anwar hat sich umgehört.
Europawahl boykottieren?
Welche guten Gründe gibt es die Europawahl zu boykottieren? Welche
sprechen für eine Teilnahme an der Wahl?
Europawahl in der Schule
"Damit habe ich doch nichts zu tun, dass betrifft mich vielleicht
wenn ich achtzehn bin", meint eine Schülerin im Politikunterricht.
Weit gefehlt, Europa betrifft alle, auch wenn es auf den ersten
Blick nicht so scheint. Die meisten Schüler sind jedoch recht
skeptisch gegenüber Europa.
"Europa" ein Thema im Wahlkampf?
Die Wahl zum Europaparlament steht vor der Tür und doch wird in
Deutschland kaum über Themen gesprochen, die auch Europa betreffen.
Wie aber sieht es bei unseren Nachbarn aus?
Porträt
Nicht-deutsche Kandidaten
Zu den EU-Wahlen sind in Deutschland mehr als 1700 Kandidaten
zugelassen, aus denen am 7. Juni 99 Europaabgeordnete gewählt
werden. Rund 50 von ihnen haben einen sogenannten
Einwanderungshintergrund. Zwei davon stellt Funkhaus Europa
Reporter Ioannis Skouras vor: Alexander Alvaro aus Düsseldorf FDP,
der schon im Europäischen Parlament sitzt und Kadriye Karci aus
Berlin, die für die LINKE kandidiert.
Porträt
Krisztina Morvai
Kandidatin der ungarischen Jobbik
In Ungarn tritt die Juristin und Feministin Krisztina Morvai für
die rechtsextreme Partei "Jobbik" an. Sie setzt sich angeblich für
Menschenrechte und ein transparenteres Brüssel ein, das den
"Menschen" diene und nicht dem Kapital. Doch in Ungarn steht
"Jobbik" vor allem für Hetze gegen Minderheiten wie Roma und Juden.
Die "Ungarische Garde", die seit zwei Jahren für
Negativ-Schlagzeilen sorgt, ist ihre Parteiarmee.
EU-Skepsis in Schweden
Bei der Europawahl vor fünf Jahren taten sich die Schweden mit der
niedrigsten Wahlbeteiligung der Union hervor: 38 Prozent der
Wahlberechtigten rafften sich zum Urnengang auf, der
EU-Durchschnitt lag bei 46 Prozent. Für die Wahl am 7. Juni sagen
erste Umfragen voraus, dass nur jeder Dritte ein Wahllokal betreten
will. Die Berichterstattung in den Medien jedoch ist groß wie nie.
Lobbyisten?
Gibt`s hier nicht!
Lobbyisten haben in Brüssel und Straßburg Zugang zu allen Büros und
Sitzungen. Mal werden sie als Experten durchaus geschätzt, mal als
Interessenvertreter bekämpft. Besonders umkämpft ist der Bereich
"Tabak"
Berlusconi überall
Die Wahl wir ein Plebiszit über Berlusconis Regierung sein und er
steht blendend da. Berlusconi hat sich in allen fünf Großregionen,
in denen Italien für die Europawahl aufgeteilt ist, als
Spitzenkandidat aufstellen lassen. Das ist in Italien bei vielen
Parteien bisher üblich gewesen - nach der Wahl danken die Politiker
ab und übergeben den Posten an die Nonames auf der Liste.
Europawahl 2009
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