Schenkt man den autobiografischen Auszügen aus seinem Leben
Glauben, ist Moritz Netenjakob ein wahrlich mutiger Mann. Als
Deutscher hat er es tatsächlich gewagt eine Türkin zu ehelichen.
Keine klassische Muslima mit Kopftuch. Auch keine, die sich einen
prolligen Macho wünschte. Aber dennoch haben anfangs gegenseitige
Vorurteile und Missverständnisse den Beziehungsalltag beherrscht.
Seine Erfahrungen über das Kennenlernen einer ganz anderen
Lebensart und Familienkultur hat Moritz Netenjakob in seinem
überaus witzigen Buch "Macho-Man" niedergeschrieben, welches ihm im
vergangenen Jahr sogar einen dauerhaften Platz in den deutschen
Bestsellerlisten beschert hat.
Doch Moritz Netenjakob ist nicht nur auf dem Papier ein Humorist.
Sein aktuelles Stand-Up-Programm heißt "Multiple Sarkasmen". Und
multitaskingfähig ist er in jedem Falle. Gemeinsam mit seiner
angeheirateten Multi-Kulti-Verwandtschaft hat er vor einem Monat
das "Macho-Cafe" in Köln eröffnet. Wie der Multitasker Gags und
Gäste unter einen Hut bekommt und woher er die Inspirationen zu
seinen Texten nimmt, wird er uns diese Woche bei Çılgın
erzählen.
Wenn ihr das Buch "Macho-Man" gewinnen wollt, dann schreibt einfach
eine SMS mit Eurem Namen an 0221/56789 779 oder eine E-Mail an
cilgin@wdr.de
Jeden Samstag begrüßen Sümeyra und Cenk Euch abwechselnd bei
Çılgın. Schaut Euch die Fotogalerien an, wenn Ihr mehr über die
beiden Çılgın-Moderatoren und die Spezialsendungen erfahren wollt. [mehr]
Mehdi Kılıç hat die harte Schule des Popstar Schmieden Detlef D
Soost in Casting Shows von Popstars durchgemacht. Doch noch vor dem
Ende der Staffel stieg Mehdi aus und überraschte seine Fans kurze
Zeit darauf mit seiner ersten Single dem Bros Cover "When will i be
famous". Der damals 18 jährige Tänzer nahm sich, nach dem Rummel um
seine Person, erstmal eine kreative Auszeit und hielt sich lange
Zeit in Istanbul auf, um sich neu zu orientieren. Seit einiger Zeit
bastelt er nun an seinem Album, bei dem er sich Rat bei großen
Namen wie z.B. Mustafa Sandal geholt hat. Wie die "Popstars"-Zeit
ihn geprägt hat, sein derzeitiges Studium läuft und welche
Megastars der Türkei er in der letzten Zeit für Zusammenarbeiten
getroffen hat, erzählte er bei Çılgın mit Cenk Başoğlu.
Wenn eine 19-Jährige eine Biografie schreibt, dann hat sie
meistens etwas Außergewöhnliches erlebt oder schon besonders viel.
Melda Akbaş hat keine Kinderkarriere als Schauspielerin oder
Sängerin hinter sich, sie hat auch nicht die Welt umrundet oder
etwas erfunden. Sie ist ein ganz normales Mädchen.
Doch als so ganz normal empfindet sie sich anscheinend nicht. Die
Berlinerin hat türkische Eltern und daher fühlte sie sich oft wie
"zwischen zwei Stühlen". Während es ihren deutschen Freundinnen
erlaubt war Miniröcke zu tragen und Diskotheken zu besuchen, musste
Melda sich ihre Freiheit erst erstreiten. Wie man als Teenager
zwischen Familientraditionen und jugendlichem Freiheitsdrang klar
kommt hat sie in Ihrem Buch So wie ich will – Mein Leben
zwischen Moschee und Minirock niedergeschrieben. Diese Woche
war Melda Akbaş zu Gast bei Çılgın.
Und mit etwas Glück haben einige treue Zuhörer Meldas Buch So
wie ich will – Mein Leben zwischen Moschee und Minirock
gewonnen.