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Lokalmatador

De Luca

Der Groove der Karibik auf Schwyzerdütsch

Sendung vom 01. August 2012

Er ist der nächste aufstrebende Künstler der Schweizer Reggaeszene: Der 22-jährige Gitarrist und Sänger De Luca. Bekannt wurde er als Mitglied der Band Dubby Conquerors, jetzt wagt er den Sprung an den vorderen Bühnenrand: Auf "Lueg Vorus" präsentiert er eine bunte Mischung aus Reggae- und Loverstunes, garniert mit etwas Dancehall und HipHop. In Funkhaus Europa schildert er seinen musikalischen Werdegang.

De Luca sitzend auf einer braunen Ledercouch; De Luca / Sound Service


Wie kommst du zu deinem Künstler-Namen?

De Luca: Der Name De Luca wurde mir von meinen Fans gegeben. Ich war ja zuvor Gitarrist bei den Dubby Conquerors, die kannten mich da schon als Luca, von daher musste etwas Ähnliches her.


Wo kommst du her?

Ich komme aus dem Großraum Zürich, genau genommen aus Dübendorf. Meine Wurzeln liegen eigentlich in Süditalien. Meine Großeltern sind in den 60ern in die Schweiz ausgewandert und da sind auch schon meine Eltern geboren. Ich bin jetzt als dritte Generation in der Schweiz.


Du bist sehr musikalisch. Wie kommt das?

Cover von De Luca Lueg vorus; De Luca / Sound Service Bild vergrößern

De Luca: "Lueg vorus"

Ich bin in einer musikalischen Familie großgeworden, bei uns zuhause lagen überall Instrumente herum. Ich hab auch im jungen Alter angefangen Keyboard zu spielen, und später auch Gitarre.


Wie kommt es dass du dich vom Gitarristen im Hintergrund zum Sänger mit einem eigenen Programm entwickelt hast?

Die Entwicklung zum Sänger ist eigentlich total spontan gekommen. Ich war im Proberaum und da habe ich mir mal das Mikro gepackt und ein wenig gefreestylt. Dabei entstanden auch die ersten paar Tunes. Die Leute aus der Band haben mich motiviert weiterzumachen und jetzt stehe ich da mit meiner ersten Scheibe "Lueg Vorus".


Wie beeinflusst dein multikultureller Background deine Lieder?

Hauptsächlich singe ich auf Schwyzerdütsch, aber auch auf Italienisch. Das Italienische ist auch meine Muttersprache. Und ich fand, es gibt viel zu wenig Reggae auf Italienisch, da musste ich auch mal in dieser zweiten Sprache Reggae machen. Sie eignet sich übrigens perfekt für Reggae. Vom Flow her ist Italienisch eine tolle Sprache um Reggae zu machen.


Was genau hat es mit deinem Album-Titel "Lueg Vorus" auf sich?

"Lueg Vorus" heißt "Schau nach vorne". Positivität ist mir sehr wichtig. Es gibt Momente, da muss man einfach immer weitermachen, auch wenn es hart ist im Leben. Diese Botschaft zieht sich auch ein bisschen durch das Album. "Lueg Vorus" steht für positive Musik, für positive Menschen.
(Adrian Nowak)





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