Mittwoch, 16.05.2012
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Rotfront
Auf Russisch, Ungarisch, Deutsch und Englisch erzählen Rotfront über den Berliner Alltag, über die Abenteuer von Immigranten in einer großen Stadt.
Rotfront wurde von zwei Berliner Emigrantskis aus der Taufe gehoben: Yuriy Gurzhy ist eine Hälfte der Russen-Disko, gemeinsam mit seinem ungarischen Musiker-Kollegen, dem Initiator des Hungaro-Groovers Soundsystems Simon Wahorn, entwickelte Gurzhy das Emigrantski Raggamuffin Kollektiv Rotfront. 2003 gegründet, erspielte es sich im Handumdrehen den Ruf der ultimativsten Partyband Berlins.
Mal stehen sieben, mal zwölf oder fünfzehn Musiker auf der Bühne - im Publikum bleibt kein Mensch lange für sich alleine und spätestens nach den ersten Songs verschwindet die Grenze zwischen Bühne und Tanzfläche spurlos.
Grenzen zu durchbrechen ist die eigentliche Mission von Rotfront - so gesehen sind sie eine politische Band. Über Politik wird zwar nie gesungen, jedoch wird am eigenen Beispiel bewiesen, wie natürlich und harmonisch der Austausch zwischen verschiedenen Nationalitäten, Musikrichtungen und Kulturen funktionieren kann: Ein Ukrainer, zwei Ungaren, ein Amerikaner, ein Australier und fünf Deutsche mischen in ihren Songs Ska, Reggae, Dancehall und Cumbia-Sounds mit Klezmer, frechem Hiphop mit Berliner Schnauze, osteuropäischer Turbopolka, mediterranen Melodien und Rockriffs.
| Veranstaltung | Rotfront |
|---|---|
| Ort | Schlachthof |
| Informationen | Findorffstr. 51 28215 Bremen Tickets: VVK 15 € (zzgl. Gebühren) / AK 18 € Beginn: 20 Uhr |
| Beginn | 15.03.2012 20.00 Uhr |
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